Technische Hilfe 2 – Verkehrsunfall eingeklemmte Person

17.12.2021, 23:41 Uhr Einsätze

(94-2021) Mit dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall – mehrere Personen eingeklemmt“ wurde die Feuerwehr Schieder-Schwalenberg, der Rettungsdienst und die Polizei zur Hauptstraße in den Ortsteil Wöbbel alarmiert.

An der Einsatzstelle konnte festgestellt werde, dass der Fahrer eines mit 2 weiteren Personen besetztes Cabrio aus unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte. Der Pkw kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich und schlug im Straßenseitengraben auf. Hierbei wurde der Fahrer aus dem Auto geschleudert. Dieser kam ebenfalls im Graben zum Liegen und wurde vollständig unter dem Fahrzeug eingeklemmt. Ersthelfer betreuten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte die Verletzten.

Die Einsatzstelle wurde umgehend gegen den Verkehr abgesichert, ausgeleuchtet, der Brandschutz sichergestellt und die technische Rettung vorbereitet. Auf Grund des plötzlich verschlechternden Zustandes der eingeklemmten Person musste eine Crash-Rettung (Schnelle Rettung) durchgeführt werden. Der PKW wurde durch mehrere Einsatzkräfte leicht angehoben. Hierdurch konnte der Fahrer unter dem Fahrzeug hervorgezogen um so aus seiner lebensbedrohlichen Lage befreit und notärztlich versorgt werden.

Auf Grund widersprüchlicher Aussagen zur Anzahl der Verletzten zu Beginn des Einsatzes, wurde im Nahbereich zur Personensuche eine Wärmbildkamera eingesetzt. Hierbei konnte jedoch keine weitere Person aufgefunden werden.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes ist zur Unfallaufnahme im Monobild-Verfahren die Drehleiter Blomberg nachalarmiert worden.

Im Einsatz waren neben den verschiedenen Einheiten der Feuerwehr Schieder-Schwalenberg und Blomberg mit der Drehleiter, die Polizei mit 3 Streifenwagen, 5 Rettungswagen, 2 Notärzte, der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes sowie der Leitende Notarzt. Kreisbrandmeister Wolfgang Kornegger informierte sich vor Ort.

Nach der umfangreichen Unfallaufnahme und Reinigung der Fahrbahn konnte die Landesstraße nach mehr als 3 Stunden wieder für den Verkehr freigegeben werden.

 

 

 





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