Jugendfeuerwehr belegt dritten Platz bei Umwelt-Wettbewerb

16.11.2007 Nachrichten

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Umweltbewusstsein ausgezeichnet: Landrat Friedel Heuwinkel und
Kreisbrandmeister Hans-Werner Meyer belohnten die Jugendfeuerwehren aus
Dörentrup, Lemgo und Wöbbel.

Lebensraum schützen und erhalten
Kreis Lippe verleiht Umweltpreis für Jugendfeuerwehren
ImageKreis Lippe (aga). Der Umweltpreis für Jugendfeuerwehren des Kreises Lippe geht in diesem Jahr an die Jugendfeuerwehr Dörentrup. Landrat Friedel Heuwinkel und Kreisbrandmeister Hans-Werner Meyer überreichten der Delegation während einer kleinen Feierstunde im Kreishaus die Urkunde und den damit verbundenen Scheck über 250 Euro.

Die etwa 30-köpfige Projektgruppe "Umweltmaßnahme" der Dörentruper
Jugendfeuerwehr hatte sich in diesem Jahr dem Wasser als
Lebensmittel-Ressource und Energielieferant gewidmet. Dazu hatte sie
sich die Funktionen von einem Wasserwerk und einer Kläranlage vor Ort
erläutern lassen und dokumentiert. Ein weiterer Besuch führte die
Gruppe in das Lemgoer Kompostierwerk. Darüber hinaus bauten die jungen
Feuerwehrleute Nisthilfen für Singvögel an geschützten Stellen.
Den zweiten, mit 150 Euro dotierten Platz nahm die Jugendfeuerwehr
Lemgo ein. Die etwa 80 Mitglieder hatten sich in mehreren Gruppen um
ganz verschiedene Projekte wie Bachpflege, Löschteichreinigung und
Reparaturen angrenzender Wege gekümmert. "Der Bachpflege gilt in einem
Jahr mit Hochwasser besondere Aufmerksamkeit", sagte Heuwinkel. Er wies
darauf hin, dass bei durch Unrat verstopften Ufern selbst ein kleines
Rinnsal schnell zum reißenden Bach werden könne.
Den dritten Platz, für den der Kreis Lippe 100 Euro auslobte, erreichte
die Jugendfeuerwehr Schieder-Schwalenberg mit der Löschgruppe Wöbbel.
Die knapp 20 Mitglieder hatten sich dem "auf Stock setzen" von
Feldgehölzen gewidmet und zusätzlich Möglichkeiten zum Unterschlupf für
kleine Wildtiere geschaffen.
Kreisjugendfeuerwehrwartin Heike Lalk bedauerte, dass in diesem Jahr
weniger als die durchschnittlich etwa zehn Jugendfeuerwehren ihre
Umweltbeiträge schriftlich an die Jury des Regiebetriebs
Bevölkerungsschutz beim Kreis eingereicht hätten.
Lalk zeigte sich überzeugt, dass viel mehr der 63 Jugendfeuerwehren in
diesem Bereich tätig seien, ihr Wirken aber nicht in einer Art
Projektbericht festhielten.




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