Kreisjugendfeuerwehrzeltlager 2007

22.6.2007 Nachrichten

ImageExtertal-Bösingfeld. Von 700 Teilnehmern war ursprünglich die Rede, jetzt liegen exakt 810 Anmeldungen vor: Heute Nachmittag beginnt auf dem Gelände des Schulzentrums in Bösingfeld das 34. Kreisjugendzeltlager der lippischen Feuerwehr, und die für die Organisation verantwortliche Freiwillige Feuerwehr Extertal ist bestens gerüstet. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen.

Alles andere als rosig sind nach den Prognosen der „Wetterfrösche“ die Aussichten für das Wochenende, und die kennen vor allem Wehrführer Manfred Behrens, sein Stellvertreter Wilhelm Sandmann, Jugendfeuerwehrwart Günther Heitkamp und Ehrenwehrführer Horst Hillebrand, der in seiner Funktion als Fachbereichsleiter bei der Gemeindeverwaltung Extertal ein wichtiges Bindeglied ist. Dieses Quartett hält alle Fäden in der Hand, wobei Sandmann gestern Nachmittag im Gespräch mit der LZ deutlich das Engagement der „vielen, vielen Helfer“ herausstellte. Womit er auch die Ehefrauen meinte, die an diesem Wochenende zur Stelle sein werden, um den aus Barntrup und Lemgo anrückenden Küchenteams der Feuerwehr hilfreich zur Seite zu stehen.

Exakt 81 Zelte warteten gestern darauf, aufgebaut zu werden. Das nahmen
die Jugendlichen, natürlich unter fachkundiger Leitung, selbst in die
Hand und ließen sich von dem am späteren Nachmittag erneut einsetzenden
Regen nicht abschrecken. Deutlich wurde allerdings: Die zu diesem
Zeitpunkt noch grüne Wiese dürfte sich angesichts des aufgeweichten
Rasens recht schnell in eine Schlammlandschaft verwandeln. „Das ist
halt so“, sieht es auch Extertals Feuerwehr-Pressewart Hans-Georg
Matthies gelassen. Denn mit der Ausrichtung dieser Großveranstaltung
haben gerade die Extertaler ihre eigenen und unvergessenen Erfahrungen
gemacht – 1994 ging exakt zum Start des Zeltlagers ein Gewitter nieder,
das eine Umquartierung vieler Jugendlichen aus den Zelten in die
Großraumturnhalle und Klassenräume des Schulzentrums notwendig machte.
„So schlimm muss es ja nicht wieder werden“, hofft Wilhelm Sandmann,
dass „das Unwetter einen großen Bogen um uns macht“. Wenn dies der Fall
ist, dürfte selbst bei Regen der heute um 20 Uhr beginnenden
Nachtwanderung nichts im Wege stehen. Denn, so Sandmann, der bereits im
Vorfeld einen ganz besonderen Dank an das THW und das DRK für ihre
Unterstützung aussprach: „Wir bei der Feuerwehr sind ja nicht aus
Pappe.“




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