Zwischen Anspruch und Finanznot

26.2.2001 Nachrichten

ImageKlaus lobt Bescheidenheit der Feuerwehr
Schieder-Schwalenberg (uz). "Es muss nicht vom Feinsten sein, aber zweckmäßig", so sieht die Schieder-Schwalenberger Wehrführung ihre Ansprüche, wenn es um die Ausrüstung der Feuerwehr geht. Damit findet sie natürlich die volle Zustimmung der Politik, auch wenns Geld kostet. So erklärte Bürgermeister Gert Klaus auf der jüngsten Jahreshauptversammlung der Wehr:

"Die Wahrscheinlichkeit, dass wir Zuschüsse aus der Brandschutzsteuer erhalten, ist praktisch gleich Null. Ich freue mich in diesem Zusammenhang über das konstruktive Miteinander. Ich habe den Eindruck, dass sich die Verantwortlichen der Feuerwehr ausschließlich am Notwendigen orientieren." Selbstverständlich werde aber eine restriktive Ausgabenpolitik nicht zu einem Minus an Sicherheit für die Einsatzkräfte führen. Auch in einem anderen Punkt konnte Klaus seine Feuerwehr beruhigen: "Die derzeitigen Strukturen der Löschzüge und Löschgruppen werden nicht in Frage gestellt." Äußerungen einer kleinen politischen Gruppierung seien hier nicht von Bedeutung. "Die müssen erst noch einmal gründlicher nachdenken," meinte er mit Blick auf die UWG eine Einschätzung, die nicht nur vom stellvertretenden Wehrführer Fritz Tölle geteilt wird. Eine Veränderung gab es in der Führung: Jens Bulmahn stellte aus beruflichen Gründen sein Amt als Kassierer zur Verfügung. Thomas Grytz wurde zu seinem Nachfolger gewählt. Befördert wurden Heinz Jürgen Bolte, Thomas Grytz, Ralf Huneke, Marco Tölle und Mike Mindhenke. Zu Feuerwehrleuten ernannt wurden Jennifer Galsterer, Christoph Bergmann, Benjamin Fiene, Björn Jockwig, Christian Liese, Steffen Werner und Stefan Wesemann. Diese Ernennung liegt für Heinrich Bicker, Freiderich-Hermann Brüggensmeier, Heinrich Hennig, Fritz Koke, Hans Dieter Meier und Friedrich Tewesmeier bereits 35 Jahre zurück. Sie wurden mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold beglückt. In Silber ging es an Jörg Engel, Wilfried Giehler und Peter Klinkhardt. In die Altersabteilung wurden Heinz Deilke, Walter Dreier, Wilhelm Durgeloh, Gerhard Göder, Heinrich Koch, Manfred Krüger und Heinz Rodewald entlassen.




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