Technische Hilfe – Unwetter

2.6.2016, 12:39 Uhr Einsätze

Alarmierung aller Einheiten der Feuerwehr Schieder-Schwalenberg – Vollalarm – zur Technischen Hilfe nach einem Starkregen.

Auf Grund einer Gewitterfront mit starken Regenfällen, kam es im Stadtgebiet von Schieder-Schwalenberg zu mehreren Wasserschäden wie vollgelaufene Keller, Wasser droht in Wohnung zu laufen oder überflutete Wohnbereiche die es zu beseitigen galt.

Zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit mussten Entwässerungseinrichtungen wie Straßenabläufe und Durchlässe sowie verschmutzte Fahrbahnen gereinigt, Gefahren die durch aufgeschwemmte Schachtabdeckungen (Kanaldeckel) entstanden beseitigt werden.

Einsatzstellen im Stadtgebiet:

Schieder – Schillerstraße, Schubertstraße, Brahmsstraße, Goethestraße, Am Schweibusch

Siekholz – Kamerun

Schwalenberg – Unterm Fleck, Mengersenstraße, Julius Müller Straße, Wienkeweg

Brakelsiek – Mühlenstraße, Am Zollstock, Ringstraße, Eggersberg

Lothe – Steinheimer Straße, Langegrundstraße

Wöbbel – Hauptstraße, Am Kirchborn, Tulpenstraße, Birkenweg

 

Zudem mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr im Bereich der Keßlerstraße / Detmolder Straße im Ortsteil Schieder eine Ölspur abstreuen.

Die umweltgefährdende Flüssigkeit wurde durch Aufbringen von Ölbindemittel gebunden, aufgenommen und der Entsorgung zugeführt. Auch mussten Verkehrssicherungsmaßnahmen durch das Aufstellen von Verkehrszeichen durchgeführt werden.

 

 

 

Starkregen verwandelt – Straßen in Bachbetten

Unwetter: Die Feuerwehr muss in Teilen Lippes diverse Keller leer pumpen und Gullydeckel wieder an ihren Platz räumen

Kreis Lippe (an). Ab Mittag ist gestern in einigen Regionen Lippes rund gegangen: Starke Regenfälle überschwemmten Straßen und überfluteten Keller. Zeitweilig war die Kanalisation überfordert, vor allem im lippischen Südosten.

Gestern Mittag erreichte Kai Uwe Deilke von der Schieder-Schwalenberger Feuerwehr die Alarmierung wegen Unwetters in Schieder-Schwalenberg. „Da stand ich noch auf der Egge im Sonnenschein“, berichtet der stellvertretende Stadtbrandmeister der LZ. „Und als ich durch Belle fuhr, stand in der Ortsdurchfahrt das Wasser 20 bis 30 Zentimeter hoch.“

Der Druck auf die Kanäle sei stark gewesen. „Dies hat an manchen Stellen die Gullys hochgedrückt, teilweise sogar weitergespült.“ Umgeknickte Bäume gab es nicht: „Es war ja vollkommen windstill.“ Zu etwa 35 Einsätzen rückten er und seine knapp 60 Kameraden aus.

Am stärksten war in Schieder der Sehlberg betroffen. In Lothe war es die Steinheimer Straße und in Wöbbel die Hauptstraße sowie die Straße am Kirchborn. Wo das Wasser schon wieder abgeflossen war, mussten die Helfer an einigen Stellen die Straße vom Schlamm befreien.

Schon im benachbarten Blomberg war es nicht so schlimm wie in Schieder-Schwalenberg: Feuerwehrsprecher Uwe Ovenhausen verzeichnete etwa sieben Einsätze – meist um Wasser aus Kellern zu pumpen. Und auch das hätte schlimmer kommen können, sagt er: „Teilweise stand das Wasser fünf Zentimeter hoch.“

Die Leitstelle zog gestern am frühen Abend Bilanz: Rund 100 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr fuhren insgesamt 42 Einsätze, hauptsächlich im lippischen Südosten. Der Emmerauentunnel in Lügde musste zeitweise gesperrt werden. Bericht – Lippische Landeszeitung

 

Weitere Berichte über das Unwetter finden sie hier:

Lz Online

Lippeschutz

Radio Lippe





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