Feuer 4, Großbrand

21.8.2011, 23:52 Uhr Einsätze

Aus dem Polizeibericht

Schieder-Schwalenberg, Ortsteil Wöbbel (ots) – (Hil.)/ Während eines Gewitters am Sonntagabend hörte ein Bewohner in der Friedenstalstraße in Wöbbel gegen 23.50 Uhr einen lauten Knall. Er bemerkte dann, dass aus dem Dach des gegenüber liegenden Hauses Flammen schlugen.

In dem Haus hielt sich eine 85 Jahre alte Frau alleine auf. Sie wurde durch andere Nachbarn unverletzt aus dem Haus gerettet.

Der Dachstuhl brannte in voller Ausdehnung. Es waren alle Feuerwehr-Löschzüge der Stadt Schieder-Schwalenberg eingesetzt. Dazu kamen die Drehleitern und weitere Einsatzkräfte aus Steinheim und Blomberg und der Atemschutzcontainer aus Lemgo.

Der Sachschaden wird auf ca. 80.000 Euro geschätzt. Als Brandursache ist ein Blitzeinschlag höchstwahrscheinlich.In der Nachbarschaft des Brandortes sind zeitgleich in anderen Häusern wohl auch durch Blitzeinschlag die Sicherungen der Stromnetze ausgelöst worden.

Unseren Bericht finden Sie in der langen Version dieses Textes, die Sie durch einen Klick auf "weiter" (unter dem Bild) erreichen.

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"Brennt Wohnhaus, Personen im Gebäude, Wöbbel, Friedenstalstraße". So lautete Sonntagnacht die Meldung für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Schieder-Schwalenberg. Noch auf der Anfahrt erfolgte eine weitere Meldung, dass die Person mit Hilfe der Nachbarschaft das Gebäude verlassen konnte.

Kurz nach Ankunft an der Einsatzstelle erfolgte auf Grund der engen Bebauung und des Dachstuhlbrandes in volle Ausdehnung die Anforderung an die Leitstelle Vollalarm für alle Einheiten der Feuerwehr Schieder-Schwalenberg auszulösen, sowie die Alarmierung einer 2. Drehleiter durchzuführen.

Die ersten Kräfte sicherten die Wasserversorgung über einen Hydranten und bauten eine Riegelstellung gegen die Nachbargebäude auf. Ein unter Atemschutz eingesetzter Angriffstrupp versuchte im Innenangriff den Brand auf das Dach zu begrenzen. Jedoch war das Feuer schon so weit fortgeschritten das ein Erfolg nicht zu erwarten war. Vor dem Einsatz der Drehleitern zur Brandbekämpfung von Außen, wurden die Kameraden aus dem Inneren zurückgenommen.

Weitere nachrückende Kräfte bauten aus dem Mühlengraben eine Wasserversorgung für die Wenderohre der Drehleitern auf. Zusätzlich wurden mehrere Atemschutztrupps bereitgestellt. Zur Unterstützung ist der Atemschutzcontainer des Kreises angefordert worden.

Kreisbrandmeister Brakemeier und Bürgermeister Gert Klaus informierten sich vor Ort.

Immer wieder wurden Einsatzkräfte unter Atemschutz zur Kontrolle in das Gebäude eingesetzt. Ein ablöschen der Brände im Dachbodenbereich war auf Grund der Tragfähigkeit der Böden und Decken im Innenangriff nicht mehr möglich. So musste der Dachboden von den Körben der Drehleitern kräfteraubend leergeräumt werden.

Um ca. 5:30 Uhr wurde dann die Rückmeldung "Feuer aus" an die Leitstelle gegeben. Die letzten Einheiten konnten dann nach und nach aus dem Einsatz herausgelöst werden. Eine Brandwache verblieb noch auf Anordnung der Einsatzleitung bis ca. 10.00 Uhr vor Ort, um laufend die Einsatzstelle zu kontrollieren.

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