Technische Hilfe/Unwetterschaden

21.8.2007, 17:30 Uhr Einsätze

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Der große Regen
Schwere Überschwemmungen in den Kreisen Paderborn und Lippe

VON MAREIKE PATOCK

Image Paderborn/Schieder-Schwalenberg. Schwere Überschwemmungen, vollgelaufene Keller und Schlammlawinen: Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage haben gestern Teile Ostwestfalen-Lippes unter Wasser gestanden. Am schlimmsten getroffen hat es diesmal Schieder-Schwalenberg im Kreis Lippe und Büren im Kreis Paderborn. Mit den Wassermassen zu kämpfen hatten auch Höxter, Marienmünster und Bad Driburg.

Der Fluss Alme trat gestern nach den schweren Regenfällen des Vortages in Büren über die Ufer und „überflutete einzelne Stadtteile bis zu 60 Zentimeter“, so der Leiter der Feuerwehr Büren, Andreas Müller: „Das ist ein Ausnahmezustand.“ Mit 400 Einsatzkräften und rund 6.000 Sandsäcken rückte die Feuerwehr den Fluten entgegen. Gegen 14.30 Uhr war der Scheitelpunkt in Büren erreicht. Die Flutwelle rollte weiter Richtung Paderborn-Schloß Neuhaus, wo sie erst im Laufe der Nacht erwartet wurde. Evakuierungen gab es zunächst nicht. In Teilen des Kreises Paderborn übertrafen die Pegelstände sogar die der Jahrhundertflut von 1965.

Dramatisch war auch die Lage in Schieder-Schwalenberg: „Das Wasser ist wie ein Fluss durch die Altstadt geströmt“, berichtete Jens Bulmahn, stellvertretender Feuerwehrchef. Mit 80 Leuten war er die ganze Nacht im Einsatz. „In mehreren Häusern waren die Keller bis unter die Decke vollgelaufen.“ Die Straße zwischen den Ortsteilen Schieder und Wöbbel musste nach einer Schlammlawine gesperrt werden. Auch der ohnehin schon gebeutelte Möbelhersteller Schieder wurde von den Fluten eingeholt. „Auf dem Werksgelände stand das Wasser mehr als zwei Meter hoch“, sagte Bulmahn. Die Flutwelle sei so schnell gekommen, dass Autofahrer nicht mal mehr ihre auf dem Gelände abgestellten Fahrzeuge umparken konnten. Nur in einem Schlauchboot konnten sich die Einsatzkräfte noch auf dem Gelände fortbewegen – und Schlimmeres verhindern. Das Rechenzentrum des Konzerns konnte knapp vor der Überschwemmung gerettet werden. Die Produktion lief nach Unternehmensangaben weiter.

Tief „Quirinus“ hat auch in anderen Teilen Nordrhein-Westfalens Spuren hinterlassen: Im Sauerland und im Bergischen Land fielen laut Deutschem Wetterdienst (DWD) Niederschläge von bis zu 80 Litern pro Quadratmeter. Vereinzelt wurde die Niederschlagsmenge des ganzen Monats erreicht. Im Rheinland führte der Regen zu weniger Einsätzen als befürchtet. Die Hochwasserschutzzentrale in Köln erwartet im Laufe des heutigen Tages ein neues „Sommerhochwasser“. Der Pegel des Rheins werde auf mindestens fünf Meter steigen. Der Normalstand liegt bei 3,48 Metern.

Laut DWD wird der Sommer in Teilen des Landes der feuchteste seit Beginn der Messung werden. „Der Niederschlag übersteigt alle Grenzen“, sagte Meteorologe Günther Hamm auf Anfrage. Das gilt auch für OWL. Anstatt der für August üblichen 80 bis 90 Liter pro Quadratmeter sind in diesem August schon 200 Liter Regen auf die Region niedergegangen.

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„Quirinus“ überflutet Teile von OWL

Image Paderborn/Schieder-Schwalenberg (mac). Wieder einmal Land unter in Ostwestfalen-Lippe: Heftiger Regen hat gestern viele Flüsse in der Region über die Ufer treten lassen und Teile von OWL überschwemmt. Besonders schwer betroffen war der Kreis Paderborn. Dort war der Fluss Alme nach Angaben der Feuerwehr „dramatisch angestiegen“ und hatte die Stadt Büren und den Ortsteil Weine überflutet. 60 Zentimeter hoch stand das Wasser in den Straßen. Augenzeugen zufolge mussten einige Tiere vor den Fluten gerettet werden.

Auch in Schieder-Schwalenberg im Kreis Lippe kämpften die Einsatzkräfte mit den Wassermassen. „Ein solches Hochwasser hat es das letzte Mal 1998 gegeben“, berichtete Feuerwehrchef Rainer Pook. Auf dem Werksgelände des Möbelherstellers Schieder habe das Wasser zwei Meter hoch gestanden. Per Schlauchboot stapelten die Einsatzkräfte Sandsäcke vor dem Gebäude und verstärkten die Fenster. Die hatten sich unter dem Wasserdruck schon bis zu vier Zentimeter nach innen gebeult.

Spuren hinterließ Tief Quirinus auch im Kreis Höxter. Marienmünster, Höxter und Bad Driburg wurden teilweise überschwemmt. Bäume stürzten um, Keller wurden überflutet, und laut Feuerwehr stand das Wasser auf den Straßen 30 Zentimeter hoch.

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"Land unter" in Lippe

Feuerwehr und Polizei pausenlos im Einsatz: "Wir machen hier nicht mehr nach eilig, wir machen nach Reihenfolge"

Image Kreis Lippe. Dauerregen hat den Straßen und Feldern im Kreisgebiet gestern derart zugesetzt, dass am Abend Straßen überfluteten, Keller vollliefen und Matschlawinen Wege unpassierbar machten. Feuerwehr und Polizei waren pausenlos im Einsatz.

Den ersten Einsatz meldete die Polizei gegen 16.40 Uhr aus Detmold, wo die Ehrentruper Straße – die Umleitung der Großbaustelle – gesperrt werden musste. Bis heute sollte die Sperrung dieser Straße und der Extertalstraße andauern, sagte ein Polizeisprecher. Bis nach Mitternacht war zudem die B 66 in Helpup dicht. Hier mussten Feuerwehrleute Wasser aus einer Fabrik pumpen.

In Matorf war wieder einmal das Hotel "An der Ilse" betroffen. Hektisch ging es in Entrup zu. Nicht nur die "Ilse" war hier über die Ufer getreten – der Graben entlang der Straße "Am Sellsiekbach" hatte sich schnell in ein reißendes Gewässer verwandelt. Besonders betroffen waren die zum Hanken-Hof gehörenden Fachwerkhäuser. Zahlreiche Anwohner halfen spontan, Sandsäcke zu deponieren oder Gegenstände vor dem ins Haus eingedrungenen Wasser zu retten. Schlimm erwischte es auch einen Bauernhof in Luhe. In Lüerdissen, wo viele Anwohner ihr Eigenheim mit Sandsäcken gesichert hatten, war die Feuerwehr gleich an mehreren Orten im Einsatz. Das Quartier um den "Weißen Weg" in Lemgo erlebte das sechste Hochwasser der vergangenen sechs Jahre, wie eine Anwohnerin sagte. Es hätte ähnliche Ausmaße wie das zu Pfingsten 2003. Überschwemmte Straßen wurden auch in Schieder-Schwalenberg gemeldet. Auf dem Parkplatz von Schieder-Möbel setzte die Feuerwehr ein Schlauchboot ein, Boliden wurden geflutet. In Schwalenberg flossen die Wassermassen den Dohlenberg hinab in die Altstadt. Im Südostlippischen wie auch in Bad Salzuflen und Leopoldshöhe waren alle Löschzüge im Einsatz. 32 Einsätze wurden allein in der Kurstadt gezählt. In Währentrup war die Ortsdurchfahrt zeitweise gesperrt, denn dort hatte das Wasser einen Gastank unterspült. Die Feuerwehr sicherte die Anlage und leitete den Verkehr um.

In Horn glich die Mittelstraße vor der Einmündung der Externsteiner Straße gegen 20.30 Uhr einem Teich: Die Wiembecke war über die Ufer getreten und hatte weiter bachabwärts auch angrenzende Häuser in Mitleidenschaft gezogen. Das Freibad Horn hatte der Zangenbach völlig überflutet – "ein Riesen-Schaden", stellte Bürgermeister Eberhard Block mit langem Gesicht fest.Schon um 19.30 Uhr hatte die Einsatzleitstelle der Feuerwehr in Horn 40 Stellen im Stadtgebiet aufgelistet, an denen die Feuerwehr im Einsatz war. Die Anfragen nach dem Abpumpen von Kellern in Bad Meinberg und Wehren häuften sich, "wir machen hier nicht mehr nach eilig, wir machen nach Reihenfolge", sagte Pressesprecher Ralph Klare konsterniert – es waren keine Fahrzeuge mehr verfügbar. Auch die B 1 war zu diesem Zeitpunkt überflutet, einer der Einsatzschwerpunkte lag wieder einmal in Leopoldstal, wo das Wasser die Kanaldeckel aus der Straße drückte. 67 Einsätze waren um 20.45 Uhr gezählt, das THW alarmiert, um das Freibad abzupumpen, und der Kreis Lippe hatte die Lieferung von 1000 Sandsäcken in die Wege geleitet, zu den 500, die die Blauröcke bereits an etlichen Stellen aufgestapelt hatten.

Wasser geht, Sorgen bleiben

ImageKreis Lippe. Am Tag danach zeigt sich das ganze Ausmaß der Katastrophe: Die Schäden, die im Zwielicht der Regen-Dämmerung hektische Rettungsaktivitäten und Schutzmaßnahmen erforderten, offenbaren im Licht des Tages ihre ganzen Schrecken. Und für viele gilt: Das Wasser ist gegangen, doch die Sorgen über schlammgetränkte Wohnungen und patschnasse Einrichtungen, sie bleiben.

Schieder
Mit Schlamm überflutete Büros, Kopierer stehen zentimetertief im Matsch, und das Erdgeschoss ist ohne Gummistiefel kaum noch passierbar. Und doch ist Schieder Möbel am Supergau um Haaresbreite vorbeigeschrammt. Die Produktion in den krisengeschüttelten Möbelwerken geht weiter, Maschinen und Waren haben nichts abbekommen. Aber der Schrecken des Unwetterabends sitzt den Mitarbeitern trotzdem noch in den Gliedern. Scott Maesch vom Team der Insolvenzverwalter hat alles hautnah miterlebt. "Es war kurz nach halb sieben, da haben wir noch gedacht: Da kommt so viel Wasser auf den Parkplatz – wir sollten unsere Autos mal wegstellen."

Während er gemeinsam mit Kollegen und dem Holding-Geschäftsführer Gerd-Peter Maekelburger vom vierten Stock durchs Treppenhaus nach unten lief, dramatisierte sich die Lage: "Als ich ins Auto einstieg, kriegte ich die Tür noch ganz normal auf. Als ich sie zumachen wollte, kam gleich ein ganzer Schwung Wasser mit hinein", schildert Maekelburger den rasanten Anstieg des Wassers.Aber die Autos zu retten war gleichwohl die kleinste Sorge, denn die braunen Fluten schlugen bereits gegen die Türen des Nebengebäudes, in dem das Rechenzentrum des Konzerns untergebracht ist. "Die Feuerwehr half uns per Schlauchboot, Sandsäcke vor den Türen zu stapeln. Wir mussten mittlerweile durchs Fenster rein und raus, die Türen ließen sich gar nicht mehr öffnen", berichtet Maesch.

Dicht waren sie trotzdem nicht: Michael König, Leiter des IT-Teams, bangte um die Rechner: "Die Feuerwehr hat versucht, schneller das Wasser rauszupumpen, als es reinkam." Denn das Wasser war bereits durch die Bodenplatten in den Untergrund des Hauptrechnerraumes gesickert, in dem unzählige Leitungen verlegt sind. "Das wurde richtig gefährlich, und ab diesem Zeitpunkt haben wir auch erst mal der Feuerwehr das Feld überlassen. Wenn das noch eine Stunde so weitergegangen wäre, hätten wir die Anlage nicht mehr retten können", so König. Seit gestern sind Spezialisten fürs Trockenlegen von Rechneranlagen bei der Arbeit.

Riesenglück auch für die Hausmessepläne des Möbelherstellers: Nur wenige Zentimeter unterhalb des Ausstellungsgeländes kam der Wasserpegel zum Stillstand. Allerdings stand das Wasser fast hüfthoch, und manch einer der Nadelstreifenträger aus der oberen Etage musste sich kurzerhand seiner Beinkleider entledigen und in Unterhose zum Ausgang waten. Derzeit sind Gummistiefel ein heißbegehrtes Schuhwerk auf dem Werksgelände.
Auch wenn das Ganze noch glimpflich abgelaufen ist, wirft das die Insolvenzverwalter zurück. Denn hier zählt jede Minute – das Team legt nicht umsonst Nachtschichten ein.

Lemgo-Leese
"Wegen Hochwasser ist der Laden geschlossen, bitte bei Oma melden", steht in Kreide auf einer Tafel vor der Tür des Dorfgeschäftes am "Leeser Krug". Oma Hildegard Dannenberg steht in der Küche nebenan und wäscht ab. Der Rest der Familie Limberg-Dannenberg ist im Untergeschoss. Dort wo am Dienstagabend das Wasser der Ilse mehr als einen Meter hoch stand.

Oma Hildegard Dannenberg lebt seit 60 Jahren in dem Haus. Die Ilse ist in diesen Jahren schon häufiger über die Ufer getreten, aber so schlimm hat sie das Hochwasser noch nicht erlebt. Ihr derzeitiger Arbeitsbereich, die Gasträume des "Leeser Kruges" und der Laden liegen im ersten Stock. Eine Treppe tiefer hat das Wasser etliche Vorräte verdorben, eine Wohnung verwüstet, reihenweise Gerätschaften der Gastronomie geflutet, selbst eine fünf Zentner schwere Maschine angehoben und umgekippt.

"Erst explodierten die Gullis, dann kam die Ilse", beschreibt Wirtin Hildegard Limberg die Ereignisse des Dienstagabends. Die Feuerwehr sei mit ihren Pumpen nicht dagegen angekommen. "Die Zellen der Kühlhäuser schwammen im Keller", sagt die Wirtin. "In der Wohnung haben wir noch versucht, Kleidung in Kartons zu packen und hoch zu stellen. Die Kartons sind dann auch weggeschwommen", erzählt sie beim Blick in die Räume.

Überall liegt der Geruch von Schlamm und Brackwasser in der Luft. Die Aufräumer versuchen, noch nutzbare Gegenstände vom Müll zu trennen. Ein Nachbar, der selbst Wasser im Keller hatte, packt mit an. Familienmitglieder und Personal haben mit den Aufräumarbeiten begonnen, als das Wasser weg war, an Schlaf war in dieser Nacht kaum zu denken.

Was wirklich alles an Einrichtung auf der Strecke geblieben ist, wie groß der Schaden letztlich sein wird – Hildegard Limberg weiß es am gestrigen Vormittag noch nicht. Immerhin: Der Bierkeller ist wieder voll betriebsbereit, die Reinigungscrew arbeitet sich schrittweise voran.

Am Abend wollen die Fußballer des BSV Leese mit anpacken. In einer voll gelaufenen Garage werden sie vor etlichen Paketen mit Fußbällen und Trikots stehen – Geschenke des DFB für alle Jugend- und Seniorenmannschaften im Fußballkreis Lemgo, die demnächst verteilt werden sollten. Viele Kartons haben jetzt einen Wasserschaden. "Ich habe den DFB schon informiert", sagt die resolute Wirtin und geht wieder an die Arbeit. Fürs Wochenende hat sich eine Hochzeitsgesellschaft mit 100 Personen angesagt – dann muss der Betrieb wieder laufen.

Wöbbel
Nach Mitternacht, als Polizei und Feuerwehr schon die meisten Einsätze hinter sich hatten, kam die Emmer in die Wöbbeler Lindenstraße. Die Bewohner waren die ganze Nacht damit beschäftigt, Wasser und Schlamm aus Häusern, Garagen und Kellern zu wischen.

"Warum schickt Petrus uns bloß so viel Wasser?" Elfriede Mesters Blick richtet sich gen Himmel. Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen muss die Bewohnerin der Lindenstraße gegen die Flut ankämpfen: "Wir hatten alles gerade so weit wieder trocken", erzählt sie, während sie unermüdlich mit dem Besen den Schlamm wegschrubbt. Ihr Mann, die Tochter und der Freund der Enkelin, aber auch ein paar Nachbarn packen mit an. Seit heute Nacht sind sie im Einsatz. Etwa gegen Mitternacht rief Elfriede Mester ihre Tochter zur Hilfe, die ebenfalls in Wöbbel wohnt: "Wenn so was passiert, packen wir alle mit an. Ich hab mir heute gleich Urlaub genommen", sagt die. Ihr Schwiegersohn in spe konnte ebenfalls mithelfen – er hat gerade Semesterferien.

Elfriede Mester lebt schon lange Tür an Tür mit der Emmer: "Hochwasser gibt es immer wieder. Aber meistens bleibt es auf der Straße", erzählt sie. Besonders schlimm seien die Unwetter 1944/45, in den achtziger Jahren und zuletzt 1998 gewesen. Und auch diesmal machte das Wasser nicht vor der Haustür halt. Mit Sandsäcken und Brettern und einer Pumpe konnte die Familie die Flut zwar aussperren, doch das Wasser suchte sich einen anderen Weg: Es kam durch die Mauern ins Haus.

Horn-Bad Meinberg
Organisatorisches Missgeschick – so könnte man die Ursache dafür beschreiben, dass in Horn die Wiembecke über die Ufer getreten ist. Unmittelbar hinter der Potthof-Brücke gibt es an der alten Mühle Lückemeier ein Stauwehr – und das war nur zum kleinen Teil geöffnet. Die Wassermassen stauten sich dort. Der Eigentümer der Mühle hatte vor geraumer Zeit die Werkzeuge, um das Wehr zu betätigen, an die Stadt weitergegeben, weil er selbst es nicht mehr bewerkstelligen kann. Eine fatale Entscheidung: "Wir haben das Werkzeug nicht gefunden", räumte Ordnungsamtsleiter Rainer Holste gestern ein – es war irgendwo beim Bauhof, aber niemand wusste wo. Die Feuerwehr schloss das Wehr schließlich mit einem Notbehelf, damit es wenigstens überlaufen konnte. Holste zieht daraus eine klare Konsequenz: "Künftig bleibt das Wehr bei solchen Wetterlagen offen."

 
 

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