Grossbrand, Lothe

14.4.2006, 23:14 Uhr Eins├Ątze

Ein Todesopfer bei Großbränden über Ostern – 38-jährige Frau in Schwelentrup gestorben – Hoher Sachschaden in Humfeld und Lothe
Image Kreis Lippe (da/uz/bas). Unruhige und bedrückende Osterfeiertage verlebten viele Feuerwehrleute vor allem in Dörentrup. Gleich zwei Großbrände mussten in den Ortsteilen Schwelentrup und Humfeld gelöscht werden. Dabei kam eine 38 Jahre alte Frau ums Leben, die nur noch tot aus einem Mehrfamilienhaus geborgen werden konnte. Bei Sachschaden blieb es beim Brand eines Fachwerkhauses in Lothe in der Nacht zu Karfreitag.

Kreisbrandmeister Hans-Werner Meyer machte sich vor Ort persönlich ein Bild von der Lage. Niemand der acht Hausbewohner wurde bei einem Brand in einem Fachwerkhaus verletzt, das am Karfreitag gegen 22.15 Uhr in Lothe ausgebrochen war. Ausschlaggebend war hier, so die Polizei, ein technischer Defekt. Der Sachschaden wird von offizieller Seite auf rund 200 000 Euro beziffert. Unterstützt durch die Drehleiter aus Blomberg bekämpften mehr als 70 Einsatzkräfte aus Schieder-Schwalenberg die starken Flammen. "Da es zunächst hieß, es sei noch ein Kind im Haus, wurden mehrere Trupps mit schwerem Atemschutzgerät in das Haus geschickt. Zum Glück stellte sich das aber als falsch heraus", konnte Stadtbrandinspektor Jens Bulmahn erleichtert feststellen. Einfach war die Aufgabe für die Feuerwehr dennoch nicht. Selbst nach einer Stunde Einsatz und Tausenden Litern Löschwasser loderten immer wieder Flammen auf, färbten den aufsteigenden Rauch rötlich. Schnell waren die Tanks der Löschfahrzeuge, die rund um das Gebäude im Einsatz waren, leer und rückten zum Nachtanken ab."Wir haben hier nur einen Hydranten. Um die Wasserversorgung sicherzustellen, sind noch zwei Tanklöschfahrzeuge aus Blomberg nachalarmiert worden", so Bulmahn zur LZ.




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